DAS BIBELWORT:
Unser Herr ist groß und von großer Kraft,
und unbegreiflich ist,
wie er regiert.
Psalm 147,5
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Aufgabe, Ziel und Glaubensgrundlage des EAD
Korea-Mission
Korea ist ein Land mit einer Jahrtausende alten Geschichte, gekennzeichnet durch hohe kulturelle Entwicklungen, aber auch viele leidvolle Erfahrungen.

Geistlich wurden die Menschen Koreas geprägt durch Schamanismus, Konfuzianismus und Buddhismus. Um die Jahrhundertwende gab es im Gebiet des heutigen Nordkorea eine tiefgreifende christliche Erweckung, die bis in die Gegenwart ihre Auswirkungen zeigt. Die Gemeinden Südkoreas wachsen schnell, so dass heute fast 25% der Einwohner evangelische Christen sind. Leider ist auch ein Aufblühen verschiedenster Sekten und Sonderlehren sowie starke Zerrissenheit unter den Gläubigen zu beobachten. Das gewaltige Wirtschaftswachstum der letzten Jahre bringt überdies viele Koreaner zum Materialismus.

Mission, das heißt kulturübergreifende Sendung von Christen im Namen Jesu zur Mitarbeit am Bau des Reiches Gottes, ist daher eine für Koreaner wie auch Deutsche noch immer unerledigte Aufgabe.

In Deutschland leben etwa 30.000 Koreaner. Ab 1965 kamen zunächst vorwiegend Bergarbeiter sowie Krankenschwestern, von denen viele inzwischen mit deutschen Ehepartnern verheiratet sind. Seit den 80-er Jahren kamen viele Studenten, und seit 1990 auch zunehmend Geschäftsleute nach Deutschland.

Die Arbeit der KMD
1972 begann Ok-Hi Park, Mitschwestern in Krankenhäusern und anderswo in Bibelgruppen zu sammeln und gemeinsam mit einem Kreis deutscher und koreanischer Mitarbeiter christliche Konferenzen durchzuführen.

Auch heute noch sind die Ziele der Arbeit der KMD:
Menschen  zu  Christus  zu  führen
das Wachstum  im Glauben  zu fördern

Dies geschieht durch
• Freizeiten, Konferenzen, Bibelkurse
Einzel-Seelsorge und Krisenhilfe
Vorträge in Gemeinden.

Besondere Schwerpunkte sind dabei deutsch-koreanische Ehepaare, sowie Koreaner ohne Betreuung durch eine örtliche Gemeinde.

Die Struktur der KMD
Die KMD arbeitet als Teil des Evangelischen Ausländerdienstes (EAD), Dortmund, allein auf der Grundlage freiwilliger Spenden. Neben der inzwischen im offiziellen Ruhestand befindlichen Missionssekretärin (Ok-Hi Park-Denker) sind ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Ein

Beirat, dem koreanische und deutsche Mitglieder aus verschiedenen Landes- und Freikirchen angehören, leitet die KMD.

Die Arbeit geschieht auf der Basis der Evangelischen Allianz.

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